Deutschland? Wo liegt es?
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„Deutschland? Wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden.“

Erinnert ihr euch? Wiedervereinigung – die Tagblätter waren voll mit den Worten: „Deutschland wird wieder groß, zu groß!“

Und es war tatsächlich so: „Einige Länder fürchteten ein starkes Deutschland“.

• So publizierten die Franzosen „Über den nächsten Krieg mit Deutschland“ (Philippe Delmas).

• Einen eklatanten diplomatischen Fauxpas erlaubte sich Giulio Andreotti: Während einer Debatte zu den Festlichkeiten am Tag der Deutschen Einheit bekräftigte er, wobei er fast wörtlich eine Formulierung von François Mauriac übernahm: „Ich liebe Deutschland so sehr, dass ich am liebsten zwei davon hätte.“

• Mitterrand hegte die Hoffnung auf eine Wiederauflage Entente Cordiale mit Russland aus antideutscher Absicht.

• Auch die Engländer waren nicht wortkarg. Richtig übel verhielt sich Margret Thatcher: In keinem anderen Land Europas ist die Furcht vor einer möglichen Wiedergeburt eines deutschen Reichs so verbreitet wie in England (Beware, the Reich is reviving, so die Schlagzeile der Times von London am 31. Oktober 1989).

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Manche sprechen von einem „geheimnisvollen“ Hass gegenüber Deutschland. Naja, geheimnisvoll ist er wohl eher nicht.

Denn viele der zerstörerischen Stimmen kommen ja aus den „eigenen Reihen“

Hier einige Zitate, die von den “Größen” Deutschlands ausgesprochen und von Journalisten aufgezeichnet wurden:

Gerhard Schröder:

“Ja, ich bin Marxist.” ( am 27. September 1989) : “Nach über 40 Jahren Bundesrepublk sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chancen einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht.”

Jürgen Trittin:

“Noch nie habe ich die Nationalhymne mitgesungen und werde es auch als Minister nicht tun.”

Josef Fischer:

“Stalin war so ein Typ wie wir….” “ Ich entdecke mehr und mehr, wie sehr ich doch Marxist geblieben bin” (im Dez. 1971)

Von Günter Grass (1927–2015) stammt die folgende Aussage: “Im eigenen Interesse müsste man diese deutsche Karte… ein für allemal verbrennen. Das heißt, selbst wenn eine Wiedervereinigung angeboten würde, müsste man sie ablehnen”.

Oskar Lafontaine:

(im Dez. 1989!): “Wiedervereinigung? Welch historischer Schwachsinn!”

Dieser Oskar Lafontaine , stellvertretender SPD-Vorsitzender, sagte am 24. Oktober 1988 auch folgendes:

»Ich habe gewisse Probleme damit, Deutschstämmige in der 4. oder 5. Generation (als Russlanddeutsche, R. K.) hier vorrangig aufzunehmen vor einem Farbigen, dessen Leben existentiell bedroht ist . .. Hier kann nicht nach nationalen Kategorien diskutiert werden.«

Heute schwafelt er wieder vom bösen Deutschen, und stellt Fragen dahingehend, ob Deutschland nichts gelernt hätte, unter Erwähnung von 27 Millionen ermordeter Sowjetbürger.

Welches Deutschland meint er denn? Dieses Deutschland, welches über den Versailler Vertrag im Kriegszustand gehalten wird, oder das, dessen Besatzer Tag für Tag am weltweiten Flächenbrand „basteln,“?

Und wer tatsächlich die Schuld an den vielen Toten in Russland trägt, sollte doch mittlerweile bekannt sein – auch einem Herrn Lafontaine. Doch darüber schweigt man, als Stalinist, liiert mit einer Stalinistin. Oskar Lafontaine (SPD, Die Linke, BSW) verweist in politischen Debatten und Friedensappellen regelmäßig auf die historische Verantwortung Deutschlands und nennt dabei explizit die Zahl der 27 Millionen sowjetischen Toten. Das ist schlichtweg eine Lüge.

Aber lesen wir weiter, was andere zu sagen haben, wie zum Beispiel Psychologin Prof. Dr. Margarete MITSCHERLICH am 15.12.1986 im ZDF:

»Dass die Deutschen aussterben, so wie sie bisher waren, könne man eigentlich nicht bedauern. Ihren Platz in der Mitte Europas könnten gut deutsch sprechende Gastarbeiter ausfüllen, die dann auch ihren ganzen kulturellen Reichtum hier einbringen würden.«

Renate SCHMIDT, Mitglied im SPD-Parteivorstand, am 14. März 1987 im Bayerischen Rundfunk zu der Frage: Sterben die Deutschen aus?:

»Die Frage, die Sie hier stellen, das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.«

Albrecht Müller, SPD-Planungschef unter Bundeskanzler SCHMIDT, in Geo, Nr. 12, 1980, auf die Frage, ob es ihn gleichgültig ließe, wenn hier in 100 Jahren lauter Mustafas, Mohammeds und Ali Babas herumliefen:

»Wenn die Entwicklung dahin friedlich verliefe, kann ich persönlich nichts Schlimmes daran finden.«

Und so weiter.., und so fort.

Rückblick im „Schnelldurchlauf“:

• 1410 (Überfall durch die Polen, daraus resultierende Gebietsabtrennungen)

• Raubkriege unter Ludwig XIV. seit 1688

• 1792-1813 Schreckensherrschaft der Franzosen

• 1806 löste Frankreich das Römische Reich Deutscher Nation auf. Napoleons Truppen brachten Not und Elend über das deutsche Volk.

• 1871, nach dem Aufblühen des Deutschen Reiches und seiner Kolonien unter Bismarck, entstanden Wut, Neid und Hass bei Engländern und Franzosen.

• Diesem Aufschwung wollte man ein Ende setzen. 1914 kam es zum Krieg.

• 1919 behauptete man, dass das Deutsche Reich den Krieg begonnen hätte und stürzte das Volk mit dem Versailler Vertrag in den Ruin. Auslöser des Krieges war aber tatsächlich die Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares und die Kriegserklärung Österreichs an Serbien.

• Nach Kriegsende 1945 begann das systematische Töten der deutschen Zivilbevölkerung, begleitet von einer menschenunwürdigen Vertreibung mit über 3 Millionen Toten.

» Und heute, im Jahr 2026 redet die Welt wieder einmal von Weltmachtfantasien der Deutschen…

„Deutschland? Wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden.“

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Auf dem Weg in die Zukunft schreitet immer die Vergangenheit mit.

Parole 1945: „Nie wieder Krieg!“ Doch nach dem 8. Mai 1945 hat es keinen Tag mehr gegeben, an dem nicht irgendwo in der Welt Krieg war. Mehr als 200 Kriege und Revolten wurden bis heute weltweit registriert und dauern noch an, ohne das Deutschland daran beteiligt war. Aber alle Siegernationen des Zweiten Weltkrieges.“

Nun, mit dem Wissen, macht so manch Aussage von damals und die der Gegenwart zu einer „Wiedervereinigung“ aus den eigenen Reihen, bzw. der Siegermächte einfach nur sprachlos.

Quelle: Facebook

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