morning scene at howrah bridge in kolkata india

Der Pfad der Tränen – Trail of Tears
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Der Pfad der Tränen – Trail of Tears

Der absolut schreckliche Aufschnapper des Tages. Ich wollte die Geschichte erst nicht glauben, dachte es wäre halt eine Erzählung. So recherchierte ich weiter im Netz. Ich möchte es mit euch teilen, denn diese Zivilisation ist kultivierte Barbarei, darüber sollten wir uns im Klaren sein.

Während der zwangsweisen Umsiedlung der indigenen Völker aus dem Südosten der USA in den 1830er Jahren (veranlasst durch den Indian Removal Act) mussten die Stämme – darunter die Cherokee und Choctaw – unter anderem den eisigen Mississippi überqueren.

Die unfassbare Grausamkeit der Weißen gegenüber den Indianern lässt mich immer wieder aufs Neue schockiert zurück. Etwa 1830 wurden die Cherokee und Choctaw mit Gewalt gezwungen ihre Seelenverwandten, die Hunde, am Ufer des Mississippi zurückzulassen, weil sie unter Zwang, zum Zwecke der Umsiedlung, aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben wurden. Sie durften sie nicht mitnehmen, da die Transportschiffe schon hoffnungslos überladen waren. Es waren ca. 3000 Hunde. Als die Hunde hörten, wie die Indianer wehklagten, sprangen sie ins Wasser um ihnen zu folgen, einer nach dem anderen. Die Indianer sanken auf ihre Knie, so die Überlieferung und beteten für die Hunde. Alle ertranken beim Versuch ihre geliebten Menschen zu erreichen. Die Stromschnellen waren einfach zu stark.

• Das Verbot: Die Kapitäne der Transportschiffe weigerten sich strikt, die Hunde der Familien an Bord zu lassen, da die Boote bereits völlig überladen waren.

• Die Tragödie: Die Hunde wurden unter Zwang am Ufer zurückgelassen. Als die Boote ablegten, stimmten die Tiere ein markerschütterndes Heulen an, sprangen kollektiv in das eiskalte Wasser und versuchten, den Booten hinter herzuschwimmen. Die meisten von ihnen ertranken vor den Augen ihrer machtlosen Besitzer entkräftet im Fluss.

1. Menschliche Opfer: Mindestens 3.000 bis 4.000 Cherokee (und insgesamt über 13.000 Ureinwohner) starben auf diesem grausamen Todesmarsch an Hunger, Kälte und Erschöpfung.

2. Die Augenzeugenberichte: Der französische Denker Alexis de Tocqueville war im Jahr 1831 Augenzeuge einer solchen Flussüberquerung (damals beim Stamm der Choctaw) und beschrieb das herzzerreißende Ertrinken der treuen Hunde schriftlich. Eine genaue Zahl der Tiere nannte er jedoch nicht.

In modernen Erzählungen und sozialen Medien wurden die Zahl der menschlichen Opfer und die Tragödie der Haustiere oft miteinander verschmolzen. Für die indigenen Völker waren Hunde keine bloßen Nutztiere, sondern spirituelle Begleiter und feste Familienmitglieder, weshalb dieser Verlust bis heute ein tiefes Trauma in ihrer Geschichte darstellt.

Quelle: Netzfund Facebook

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