Audi pumpt 4,2 Milliarden in Georgia – während VW in 90 Tagen 5,82 Milliarden verbrennt
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Der nächste VW Hammer:

Audi pumpt 4,2 Milliarden in Georgia – während VW in 90 Tagen 5,82 Milliarden verbrennt.

Die deutschen Werke sind im freien Fall und damit auf der Abschussliste.

Kaum ist der Audi-Deal verdaut, kommt der nächste Schlag aus Wolfsburg, denn 4,2 Milliarden für ein neues Werk in Georgia mit 4.500 Jobs und bis zu 200.000 Fahrzeugen pro Jahr ab den frühen 2030ern wirken plötzlich klein.

Volkswagen hat im dritten Quartal 2026 einen Rekordverlust von 5,82 Milliarden Euro nach Steuern eingefahren, und das in nur drei Monaten, was mehr ist als die gesamte Audi-Investition und sich auf knapp 65 Millionen Euro pro Tag oder knapp 2,7 Millionen Euro pro Stunde beläuft.

Operativ lag das Minus sogar noch höher, getrieben von Sondereffekten um die 7,8 Milliarden, darunter eine Porsche-Abschreibung von rund 6,4 Milliarden.

Der Umsatz sank auf 75,3 Milliarden, während in China die Auslieferungen um fast 39 Prozent einbrachen und US-Zölle, Preisdruck, margenschwache E-Autos sowie die Umbaukosten den Rest taten.

Finanzchef Antlitz mahnt zur Eile, da die operative Rendite nach neun Monaten selbst vor den Sondereffekten nur bei mageren 3,8 Prozent liegt.

Der Sparkurs läuft bereits mit einer Kostensenkung von 20 Prozent bis Ende 2028, nachdem Ende 2024 für die Kernmarke in Deutschland mehr als 35.000 Stellen bis 2030 vereinbart wurden, plus Kapazitätsabbau.

Anfang September kam der nächste Beschluss mit weltweit rund 50.000 weiteren Stellen, während für Emden, Zwickau, Hannover sowie das Audi-Werk Neckarsulm es ab 2031 weiterhin keine gesicherte wettbewerbsfähige Anschlussbelegung gibt und natürlich auch geben wird.

VW spricht von massiven Überkapazitäten in Europa, wobei manche Pläne von mehreren deutschen Werksschließungen und deutlich höheren Abbauzahlen ausgehen.

Gespart wird nicht dort, wo Energie billig, Auflagen gering, Löhne niedriger und Gewerkschaften schwächer sind, sondern dort, wo Green Deal, CO₂-Abgaben, hohe Energiepreise, strenge Regulierung und hohe Lohnkosten zusammenkommen, vor allem in Deutschland.

Die Produktion wandert dorthin, wo es sich noch rechnet, also in die USA, in andere Teile der Welt und nach China für den chinesischen Markt, und genau das war vorhersehbar.

Meine Prognose ist glasklar:

Bis 2035 sind alle Automobilwerke in Deutschland Geschichte, nicht nur die Kernmarke und nicht nur einzelne Standorte, sondern alle, inklusive der Zulieferer, die dann niemand mehr braucht.

Es geht nicht mehr nur um die 35.000 Stellen in Deutschland bis 2030, sondern um den vollständigen Abbau der Kapazitäten hier, während man anderswo aufbaut, wo Energie, Umweltauflagen, Bürokratie, Löhne und Gewerkschaften günstiger sind.

Das ist nicht mehr Deutschland unter Green Deal und Verbrennerverbot, und das ist kein Naturgesetz, sondern die Folge jahrelanger falscher Weichenstellungen der Altparteien, also CDU unter Merkel, SPD und Grüne, die das mitgetragen haben.

Jetzt kommt die Rechnung, und die Zahlen von heute zeigen, wie schnell das geht, denn 5,82 Milliarden in 90 Tagen lassen die 4,2 Milliarden für Georgia wie Kleingeld aussehen, und sie gehen eben nicht nach Emden oder Zwickau.

Der komplette deutsche Automobilstandort und der damit verbundene Wohlstand stehen unter massivem Druck, die Abwanderung läuft, und wer das noch nicht sieht, hat die Zahlen nicht gelesen.

Wer hat es vorhergesagt ???

Gruß M.M.

Quelle: Michael Münch, Facebook

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