Sachverhaltsklärung: Doktorarbeit: Lauterbach geht nicht auf Bitte von über 100 Ärzten ein

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Den Artikel hier hatte ich 2015 geblogged. Gibt es zu diesem Sachverhalt eine Änderung? Karl ist ja jetzt in der Corona-Krise eine öffentliche Person, ist denn seine Dissertation nun öffentlich? Über eine Benachrichtigung würde ich mich freuen.

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Das Verhalten des ehrenwerten Professors Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl Wilhelm Lauterbach gibt weiter Rätsel auf. Hintergrund ist Lauterbachs USA-Dissertation. In einem Schreiben wurde der Professor in der letzten Woche darüber informiert, dass über 100 Ärzte ihn bitten, seine USA-Dissertation frei zugänglich zu machen. Doch der Professor gibt sich ungewohnt wortkarg. Er ließ über seinen Büroleiter ein extrem kurzes Antwortschreiben formulieren, in dem er nicht auf die Bitte der Ärzte einging. Im Ergebnis: Die USA-Dissertation des Professors ist weiterhin nicht frei zugänglich.

Welcher Gesundheitspolitiker tritt in der Öffentlichkeit schonungslos für Transparenz ein? Richtig! Es ist der SPD-Politiker Karl Wilhelm Lauterbach. Der Mann ist dafür bekannt, dass er viel und gerne Studien zitiert. Die kann er nur zitieren, weil er den freien Zugang zur wissenschaftlichen Literatur nutzt. Selbst seine Bücher, an denen er vermutlich nicht verarmt, sind ohne den freien Zugang zu den Wissenschaften nicht vorstellbar.

Was jetzt so gar nicht zum öffentlichen Wirken des Politikers Lauterbach passt, ist die Tatsache, dass ausgerechnet er selbst den freien Zugang zu seiner USA-Dissertation einschränkt. Das ruft zu Recht Verwunderung hervor. Über 100 Ärzte wunderten sich ebenfalls und möchten jetzt auch die Dissertation lesen. Doch es gab auch andere Reaktionen. Ich bekam einen bösen Anruf. Ein Lauterbach-Fan warf mir Hetze gegen Herrn Lauterbach vor. Nach einigen Erklärungen von mir, sagte er: Wenn das stimmt und Lauterbach keinen nachvollziehbaren Grund hat, dann war es das für ihn mit Herrn Lauterbach. Wurde hier eine Seele gerettet?

Was den Lauterbach-Fan überzeugte, war das dürftige Antwortschreiben des Professors auf die Bitte von über 100 Ärzten. Der Anrufer war politisch nicht ganz unbedarft und erkannte sofort, was Lauterbach mit seiner Antwort intendierte. Er war empört. Das könne doch nicht sein.

Lauterbach hat sich offensichtlich für eine Strategie des Taktierens und Lavierens entschieden. Er verfährt wohl nach dem Motto: Transparenz schön und gut! Aber nicht bei mir! Wer gehofft hatte, Lauterbach würde nunmehr den freien Zugang zu seiner Dissertation ermöglichen, der wird jetzt enttäuscht sein. Lauterbach beschränkt weiterhin den Zugang. Auf die Bitte der Ärzte ging Lauterbach in seinem Antwortschreiben mit keinem Wort ein.

Aber: Lauterbach wäre nicht Lauterbach, wenn er nicht noch einen schrägen Vorschlag machen würde. Er warf einen Köder aus, um der Aktion den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und der Köder sieht so aus: Er bietet mir einen persönlichen Deal an: Er werde mir „demnächst“ mal „ein Exemplar zur Verfügung zu stellen“.

Na, ist das gut? Lauterbach will mir „demnächst“ mal ein Exemplar seiner Doktorarbeit „zur Verfügung stellen“. Das erinnert mich an einen Kommilitonen, dem ich im Jahr 1989 in einer Notsituation 50 Mark geliehen habe. Er sagte auch: Bekommst Du demnächst zurück. Tja, Sie ahnen es schon. Noch heute warte ich auf die 50 Mäuse. Aber „demnächst“ ist halt relativ.

Zu dem Köder von Herrn Lauterbach: Netter Versuch! Aber das reicht nicht! Das reicht insbesondere für einen Politiker nicht, der auf der Grundlage der freien Wissenschaften argumentiert und durch Transparenz die Welt retten möchte. Um es klar zu sagen: Herr Lauterbach ist nur dann glaubwürdig, wenn er die von ihm geforderte Transparenz auch selber zeigt. Es bleibt somit weiterhin die Frage: Warum möchte Herr Lauterbach seine USA-Dissertation nicht frei zugänglich machen?

Wer die Frage, warum die USA-Dissertation nicht frei zugänglich ist, direkt an Herrn Lauterbach richten möchte:

https://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/L/lauterbach_karl/258708

Quelle: Mailverteiler

Update:

Es kam schnell Antwort und es gingen 2 weitere Quellen ein:

https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_16.6.2020der_seltsame_professor

https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_16.6.2020der_seltsame_professor

https://www.rtl.de/cms/ex-frau-von-karl-lauterbach-ist-sicher-corona-ist-keine-grosse-gefahr-fuer-uns-4607764.html

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