korrelierte elektrische Aktivität zwischen zwei Gehirnen
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Monate bevor er 1994 für immer verschwand, veröffentlichte dieser mexikanische Wissenschaftler einen Versuchsbericht über korrelierte elektrische Aktivität zwischen zwei Gehirnen, die in getrennten Faraday-Kammern 14,5 Meter voneinander isoliert waren – ohne jegliche bekannte physische Verbindung.

Einunddreißig Jahre später vertritt der Biologe Michael Levin von der Tufts University die These, dass Gehirne als Schnittstellen zu einem tieferen „platonischen Raum“ fungieren könnten, während Garry Nolan von der Stanford University über ungewöhnliche neuronale Vernetzungen bei Menschen berichtet, die von anomalen Erfahrungen erzählen.

Der mexikanische Neurowissenschaftler Jacobo Grinberg veröffentlichte eine Arbeit in der Fachzeitschrift *Physics Essays*. Er platzierte zwei Personen in getrennten Faraday-Käfigen, die etwa 14 Meter voneinander entfernt waren.

Eine Person sah 100 Lichtblitze, die andere nicht. Dennoch zeigten beide bisweilen übereinstimmende elektrische Reaktionen in ihren Gehirnen. Er bezeichnete dies als „übertragenes Potenzial“.

Dr. Michael Levin erschafft lebende Roboter aus Frosch- und menschlichen Zellen. Diese Zellen entwickeln Verhaltensweisen, für die sie weder durch Evolution noch durch Programmierung vorgesehen waren.

Dr. Levins Arbeitshypothese besagt, dass physische Systeme wie Schnittstellen wirken, die Muster aus einem tieferen „platonischen Raum“ abrufen.

Im Lex-Fridman-Podcast (Folge 486) benannte er ein Kapitel sogar ausdrücklich: „Das Gehirn ist eine Schnittstelle zu einer verborgenen Realität.“

Garry Nolan von der Stanford University hat die Gehirne von rund 100 Personen untersucht – viele davon mit Hintergrund im Verteidigungs- oder Geheimdienstbereich –, die von anomalen Erfahrungen berichteten.

Dabei stieß er immer wieder auf eine ungewöhnlich dichte Vernetzung zwischen dem Nucleus caudatus und dem Putamen; diese war bisweilen fünf- bis fünfzehnmal stärker ausgeprägt als normal. In einigen Fällen war dieses Merkmal schon Jahre vor den jeweiligen Erlebnissen vorhanden. Teilweise scheint es sich um eine familiäre Häufung zu handeln.

Zudem beschrieb ein Geheimdienstbericht der US-Armee aus dem Jahr 1983 zum sogenannten „Gateway-Prozess“ das Universum als riesiges holografisches Informationsfeld und legte nahe, dass der Geist in der Lage sein könnte, sich auf Informationen einzustimmen, die jenseits der gewöhnlichen Sinneswahrnehmung liegen.

Darin wurde sogar die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass das Bewusstsein nicht vom Gehirn erzeugt wird.

Nichts davon ist ein Beweis. Aber!

Grinbergs Ergebnis wurde nie hinreichend repliziert. Levin präsentiert seine Ideen als Forschungsprogramm, nicht als gesicherte Tatsache. Nolans Befunde stellen Korrelationen dar. Das Gateway-Dokument war eine spekulative Analyse, keine experimentelle Bestätigung. Doch die strukturelle Überschneidung lässt sich kaum von der Hand weisen:

Grinberg → Informationsgitter, Gehirn als Schnittstelle

Levin → Platonischer Raum, Organismen als Zeiger (Pointer)

Nolan → ungewöhnliche neuronale Hardware bei Menschen, die berichten, mehr Signale zu empfangen

Gateway → holografisches Feld, auf das sich der Geist einstimmen kann

Welches messbare Ergebnis würde tatsächlich ein Gehirn, das Bewusstsein *erzeugt*, von einem Gehirn unterscheiden, das als *Schnittstelle* zu etwas jenseits seiner selbst fungiert?

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