Im Strudel /Netz der KI
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Im Strudel /Netz der KI – wer sich mit Beschreibungen zufriedengibt, wird nie Erklärungen finden.

Jeden Morgen werde ich auf meiner Website an Beiträge erinnert, die ich an diesem Tag, heute ist es der 12.10., vor einigen Jahren mal verfasst habe. Und da der Inhalt dieses Beitrags an Aktualität leider nicht verloren hat, starten wir einfach mal den Gedanken vergangener Tage in die neue Woche.

Ihr habt den Beitrag damals fleißig kommentiert. Eure Kommentare habe ich festgehalten. Ihr findet diese unter dem Beitrag im Kommentar.

Warum mich das „Schaffen“ der KI „schafft“.

Auslöser war eine Erläuterung unter einem meiner Beiträge über mein Buch, welches die KI versuchte zu interpretieren. Natürlich haben wir nicht schlecht gestaunt.., über das, was sie da so von sich gab.

Ehrlich gesagt, verwirrt sie mich diese Intelligenz, frei von Emotionen und allem, was das Echte und Lebendige auszeichnet.

Vor drei Jahren bekannten sich dann einige meiner langjährigen Auftraggeber zur KI. Ich konnte es damals gar nicht fassen und war mir fast sicher, dass das nur eine vorübergehende Erscheinung sein wird. Pustekuchen. Denn diese verflixte KI wurde immer „besser“ und die Auftraggeber immer weniger. Ich war neugierig und probierte es aus. Und ja, ich war überrascht, was sie „kann“. Nicht zu vergessen, dass sie die gewünschten Texte im Gegensatz zu mir auch noch kostenlos erstellte. Allerdings lagen hier die Schwerpunkte vor allem im Reisesektor. Sämtliche Reiseberichte „von der Stange“ zauberte die KI locker aus dem Ärmel. Was will man machen? Die Leutchen entschieden sich also für Texte „von der Stange“. Dass die Ansprüche an ein gutes „Lesewerk“ immer niedriger werden, ist ja auch kein Geheimnis mehr.

Nun ein Gutes hatte das Prozedere, endlich hatte ich Zeit, mein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Nicht zuletzt war es ja auch der Wunsch meiner Mutter, ihre Erlebnisse auf diese Art festzuhalten, um sie nach außen tragen zu können.

Doch, was kann diese KI?

Es wird viel diskutiert darüber, und ja, es ist ein Für und Wider.

Ich für meinen Teil, lehne alles ab, was mit diesem von KIs regenerierten Müll ausgetragen wird. Aber das hilft mir nur wenig, vor allem dann, wenn 80 Prozent der Menschen auf die KI zurückgreifen. Das gilt übrigens auch für Fotografien. Ich persönlich finde es schrecklich, was uns da unter gemogelt wird. Und das wohl schlimmste daran, auch hier wird die KI immer „besser“ und die „echten“ Aufnahmen lassen sich von „falschen“ kaum noch unterscheiden.

Was wir bis hierhin wissen und festhalten können:

Diese KI kann nicht denken und bewertet lediglich nach vorgegebenen Parametern. Das ließ sich gestern in einer ihrer Erläuterungen ausmachen.

Dort hieß es, was den Inhalt meines Buches das „Bernsteinfenster“ betrifft: „Der Titel symbolisiert wahrscheinlich eine Verbindung zur Vergangenheit und Geschichte, insbesondere im Kontext von Schlesien, da Bernstein oft mit der Region assoziierte wird. …“

Einem aufmerksamen Leser ist ein wichtiger Aspekt /Fehler in dieser KI-Erläuterung nicht entgangen:

„Nicht einmal so verkehrt, nur brachte ich bis dato Bernstein, noch nicht mit Schlesien in Verbindung! „

Meine Antwort darauf: „Das ist wohl wahr. Es ließe sich wohl mit Ostpreußen assoziieren. Aber wer das Buch gelesen hat, kennt den wahren Zusammenhang“.

Eine KI liest nicht, sie unterteilt Sätze oder Fragen, die eingegeben werden, in einzelne Token und bewertet diese nach vorgegebenen Parametern. Es sucht nach Mustern, vergleicht diese mit bekannten Mustern und berechnet für die Ausgabe, welche Worte am wahrscheinlichsten aufeinander folgen. Dieselbe Tokenisierung d.h. Aufteilung in kleinste Elemente, geschieht mit Sprache oder Musik.

Sie versteht weder den Sinn einer Frage, noch kennt sie die Bedeutung einzelner Worte, noch kann sie auf irgendeiner Stufe denken, planen und schon gar nicht kann sie ihr Ergebnis auf Richtigkeit überprüfen. Sie kann dadurch eine Reihe von Aufgaben lösen, die aber begrenzt sind. Sie kann nicht denken!

Wer sich mit Beschreibungen zufriedengibt, wird nie Erklärungen finden. Und die bewahrt nur das Buch selbst: die wahre Geschichte in ihren Zusammenhängen, von Menschen erlebt, von Menschen geschrieben, an andere Menschen weitergegeben.

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Wann die KI zum „Leben“ erweckt wurde …

Bereits im Jahre 1936 beweist der britische Mathematiker Alan Turing seine Theorien, dass eine Rechenmaschine – eine sogenannte „Turingmaschine“ – in der Lage wäre, kognitive Prozesse auszuführen, sofern diese sich in mehrere Einzelschritte zerlegen und durch einen Algorithmus darstellen lassen. Damit legt er den Grundstein für das, was wir heute unter Künstlicher Intelligenz verstehen.

Bald darauf, im Jahre 1950, veröffentlicht Alan Turing den Turing-Test, um zu prüfen, ob eine Maschine intelligentes Verhalten zeigt. Das war übrigens die Zeit, als in Köln „Wissenschaftler“ der Max-Planck-Gesellschaft zusammenkamen, um auf ihrer ersten Hauptversammlung seit der Gründung 1948, darüber zu „lamentieren“ wie sehr durch den Einsatz von Radio und Rundfunk die Seele des Menschen beeinflusst werden kann.

Turing stellte die berühmte Frage: „Können Maschinen denken?“ („Can machines think?“

Er schlug ein praktisches Experiment vor – das sogenannte Imitationsspiel. Dabei unterhält sich ein menschlicher Prüfer über Textnachrichten mit einem Menschen und einer Maschine. Wenn der Prüfer nicht sicher sagen kann, wer die Maschine ist, gilt der Test als bestanden.

Turing nahm in seinem Aufsatz neun typische Einwände gegen das Denken von Maschinen vorweg und widerlegte sie philosophisch sowie mathematisch. Diese Arbeit gilt als Geburtsstunde der modernen Künstlichen Intelligenz (KI)

Die Dartmouth Conference am Dartmouth College gilt als Geburtsstunde der KI als akademisches Fachgebiet. Der Begriff „Artificial Intelligence“ wird dort von John McCarthy geprägt. Während dieser Konferenz entsteht im Jahre 1956 mit dem Logic Theorist das weltweit erste KI-Programm, das mathematische Sätze beweisen konnte

Und im Jahre 1958 entwickelt Frank Rosenblatt das Perzeptron, ein frühes Modell eines künstlichen neuronalen Netzes als Grundlage für maschinelles Lernen.

» Quelle:

Von Turing bis Watson: Die Entwicklung der denkenden Systeme „Bosch“- Geschichte der künstlichen Intelligenz vom 16.03.2026

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Es verhält sich so ein bisschen wie mit den Regen-Wolken-Fabriken, die ja bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts Einzug hielten, um das Wetter beeinflussen zu können.

Alles im Sinne der Wissenschaft und für einen vermeintlichen Fortschritt, der uns zwar schleichend, aber in großem Umfang von allen natürlichen Vorgängen entfernt hat und tief in die Seele der Menschen eingreift.

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Sollte sich der Link nicht öffnen lassen, kopiert ihn einfach in euren Browser. Dann klappt es.

Danke für eure Müh` und fürs Lesen. 😊

Quelle: Klara Undine Fall

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