aerial view of tropical island surrounded by turquoise waters

Sentinelesen
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Da gibt es ein Volk, das lebt auf einer Insel im Indischen Ozean.

Jeder, der den Angehörigen dieses Volkes zu nahe kommt, muss um sein Leben zu fürchten. Und das zurecht. Denn dieses Volk, man nennt sie Sentinelesen, möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Erinnert ihr euch vielleicht daran, als im Jahr 2018 ein Missionar auf diese Insel wollte, um die Menschen dort zum Christentum zu bekehren? Nun, seine Absichten sind nicht gut für ihn ausgegangen. Er wurde getötet. Man sollte also jenseits der Reichweite ihrer Pfeile bleiben.

Benachbarte indigene Völker wurden einst durch Krankheiten und Gewalt ausgelöscht, nachdem die Briten ihre Inseln kolonialisiert hatten.

Ebenso wurden 2006 zwei indische Fischer, Sunder Raj und Pandit Tiwari, getötet, nachdem sie ihr Boot illegal in der Nähe von North Sentinel zum Schlafen festgemacht hatten. Das Boot hatte sich losgerissen und war an die Küste getrieben. Es ist bekannt, dass wildernde Personen in den Gewässern um die Insel illegal fischen, Schildkröten fangen und nach Hummern sowie Seegurken tauchen.

Soweit aus der Ferne beobachtet werden kann, sind die Sentinelesen offenbar äußerst gesund und leben in stabilen Verhältnissen – im deutlichen Gegensatz zu den indigenen Völkern der Großen Andamanen und Onge, denen britische Kolonialisten versuchten, die „Zivilisation“ zu bringen. Die Menschen, die man am Ufer von North Sentinel beobachten konnte, wirkten stolz, kräftig und gesund. Immer wieder waren dabei auch viele Kinder und schwangere Frauen zu sehen.

Seit 55.000 oder sogar 60.000 Jahren lebt das Volk auf diesem rund 60 Quadratkilometer großen Eiland,

Man könnte noch so viel mehr berichten. Aber seht diesen Beitrag einfach als Inspiration, um mehr über die indigenen Völker, wie die der Sentinelesen zu erfahren, Im Netz findet man tatsächlich einiges über das Vorgehen der „Altbekannten“ mit ihren „altbewährten“ Methoden, unter anderem im Zusammenhang mit der Insel „Groß Nikobar“. Zerstörung ist deren Mission. Mit ungefähr 300 Angehörigen laufen die Shompen nun Gefahr, völlig ausgelöscht zu werden: aufgrund eines „Mega-Entwicklungsplans“.

🥲

Für die Shompen ist jeder Baum, jede Pflanze, jedes Blatt und jede Blume heilig und hat eine eigene Seele. Es ist schwer vorstellbar, was das Abholzen von Millionen von Bäumen für ein indigenes Volk bedeutet, das nicht einmal das Abreißen von Blättern in seinem Gebiet erlaubt.

Denken wir immer daran:

Die Indigenen Völker sind die Hüter der kulturellen Vielfalt der Erde. Ihr Reichtum sind ihre vielen

Sprachen und Kulturen, die Weisheit ihrer Religionen und ihres Umgangs mit der Natur. Weltweit wird derzeit von 350 bis 400 Millionen Menschen ausgegangen, die einem der ca. 5.000 indigenen Völker in über 75 Staaten angehören.

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Bilder pixabay

Quelle Text: Facebook

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