Unter die Imker gegangen
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Ich habe mich entschlossen, auch aktiv etwas zu dem Thema Natur beizutragen. Mich hat das Bienensterben schon immer geärgert, so haben wir (meine Frau und ich) uns am 13.05.2016 die erste Bienenbeute bei einem lokalen Imker eingekauft.

Es ist eine so genannte Segeberger Bienenbeute. Das weisse Styropor wurde grün angestrichen und ist nach einer Stunde trocken. Die Beute samt Farbe kostet ca. 130 Euro. Es sind 3 Brutkästen vorhanden, die nach und nach bevölkert werden.

Zu der Erstausstattung gehören noch 20 Holz-Rähmchen für die Waben, eine Packung Wachsplatten und eine Lötstation, um die Wachsplatten in die Rähmchen einzulöten.

Der Einlötvorgang ist sehr einfach. Platte auf die Drähte der Rahmen legen, Strom an die Kontakte anlegen und warten, bis die Platte in den Draht eingeschmolzen ist. Die 15 Wachsplatten waren in einer halben Stunde ca. verarbeitet.

Natürlich sind noch weitere Investitionen zu tätigen, aber das Hobby wird die Erträge meines Gartens erhöhen und zusätzlich pro Beute mindestens 25 kg Honig abwerfen… wenn ich es alles richtig mache.

Erst mal war nur malern und löten angesagt.Ich habe Styropor bevorzugt, weil die Wärmedämmung im Winter viel besser ist als bei Holz.

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Das ist nun die Kiste. Der erste Bewohner zeigt schon Interesse und hat eine Hausbesichtigung vorgenommen. Mal sehen, wann er mit 40.000 Brüdern und Schwestern dort einziehen wird.

Erst mal müssen die Zimmer hergerichtet werden. Dazu wurden die Waben in die Rähmchen eingelötet.

Pro Brutkammer passen 11 Rähmchen. Anmerkung: die Rähmchen gibt es nur als 20-er Pack zu kaufen, die Waben als 15-er Paket. Es wäre zu einfach, jeweils die passende Anzahl bereit zu stellen.

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Jetzt muss nur noch für die Beute ein passender Standort gefunden werden. Das ich auch von hinten daran arbeiten kann und die Flugloch-Ausrichtung nach Süden.

Wer sich ein Standbein aufbauen und Menschen helfen möchte:
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