Buchweizentorte, ohne Weizen!
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Buchweizen ist eine Pflanzengattung in der Familie der Knöterichgewächse.

Trotz der Bezeichnung Buchweizen handelt es sich nicht um Getreide, sondern um ein Pseudogetreide und enthält daher kein Gluten. Der Buchweizen wird daher gut vertragen von Menschen, die unter Zöliakie leiden.

Zutaten

Für den Biskuitteig:

100g möglichst fein gehackte Haselnußkerne oder Walnüsse (am besten mit der Moulinette)

4 Eigelb

100g Rapadura (Rohrohrzucker), wer es weniger süß mag, nimmt weniger

das Mark einer Vanilleschote

abgeriebene Schale von einer halben Zitrone

4 Eiweiß

120g Buchweizenmehl

Für die Füllung:

100g Haselnüsse oder Walnüsse, möglichst fein gehackt s.o.

1 Glas Marmelade (z.B. Preiselbeere oder Brombeere) oder Apfeldicksaft, eventuell mit zwei bis drei EL Saft oder Rum glattrühren, je nach Festigkeit

500g Sahnequark (oder entsprechende Menge Magerquark mit geschlagener Sahne verquirlen)

100g Rapadura oder weniger, wer mag kann anstelle dessen auch Honig nehmen, oder halb und halb

Zubereitung:

Die Eigelbe mit Rapadura, Vanille und der Zitronenschale gründlich schaumig rühren. Nur Geduld, das dauert eine Weile. Die Masse wird mit der Zeit ganz hell und es entsteht eine festere Creme.

Das zu Schnee geschlagene Eiweiß, die Nüsse und das Buchweizenmehl vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.

Den Boden einer Springform (24cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und die Teigmasse in die Form geben.

Backen: 20-30 min bei 180 Grad, Messerprobe machen

Den Kuchen ein wenig abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und ganz erkalten lassen.

Den Kuchen zweimal durchschneiden, wem dies zu schwierig erscheint, schneidet ihn einfach nur einmal durch und verfährt dann entsprechend weiter. Die unterste Teigplatte mit der aufgerührten Marmeladenmasse bestreichen. Den Quark mit Rapadura oder Honig oder halb und halb gut mit dem Rührgerät aufschlagen, dann ein gutes Viertel der Quarkmasse auf die mit Marmelade bestrichene Teigplatte geben und darauf verteilen. Dann wird die zweite Teigplatte daraufgelegt und ebenso mit Quarkmasse bestrichen. Darauf kommt die dritte Teigplatte und der ganze Kuchen wird mit der übrigen Quarkmasse ringsherum bestrichen, schön mit einem Messer glattstreichen. Eventuell mit Haselnüssen oder Walnußhälften verzieren.

Variationsmöglichkeiten:

Man kann anstelle der Nüsse auch gehackte Mandeln oder/und Datteln verwenden. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

 

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